Kay Greiner

Wer bin ich?

Kann man das so beantworten? – Mir fällt es schwer!
Ich bin zuerst mal ein bunter Hund mit einem bewegten Leben.

Kay Greiner

Ich habe lange geglaubt, dass Selbstführung bedeutet: Optimieren, funktionieren, durchhalten. Nicht jammern. Verantwortung tragen. Weitermachen.

Offizier. Führungskraft. Geschäftsführer. Ich wusste, wie man entscheidet. Wie man andere durch Krisen führt. Wie man einen Laden am Laufen hält.

Was ich lange nur theoretisch wusste: Wie man sich selbst führt — wenn im Außen noch alles funktioniert, aber innerlich etwas nicht mehr stimmt.

Die erste Grenze kam nicht plötzlich, sondern schleichend.

Beruflich stark gefordert, dauerhaft unter Druck, innerlich angespannt. Gleichzeitig litt meine Partnerschaft. Ich war da — aber nicht wirklich präsent.

Meine Ehe stand auf dem Spiel.

Ich habe funktioniert, geleistet, ausgehalten.
Den Stress in der Mittagspause mit Atemübungen runter reguliert.

Sport bis zum Ultra-Marathon.

Ich habe alles „richtig“ gemacht und konnte trotzdem mir selbst nicht wirklich helfen.
Irgendwann wurde klar: So kann es nicht weitergehen.

Die erste Wende kam durch eine einfache Entscheidung:

Hilfe annehmen. Zum ersten Mal wirklich.
Mentoring, Persönlichkeitsentwicklung, Zeit in die Partnerschaft investieren statt nur in Leistung.

Es wurde besser. Aber das Grundmuster blieb.

Das zweite Tief kam heftiger und unmittelbarer:

Corona.
Ich wurde als Geschäftsführer einer etablierten Agentur mit regionaler Strahlkraft geholt.
Die drei größten Kunden waren bereits weg.
Kurzarbeit, wirtschaftlicher Druck, ständige Unsicherheit.
Immer wieder die Frage, „Wie bezahlen wir in den nächsten Monaten die Rechnungen?“#

Nächte mit teils nur drei Stunden Schlaf. Gedankenkreisen. Panik.

Das Paradoxe daran:
Nach außen war alles perfekt.
Traumhafter Wohnort im Allgäu. Familie und Partnerschaft stabil.
Endlich die Karriere-Leiter nochmals erklommen.

Und trotzdem war keine Lebensfreude mehr da.

Ich wusste genau, was mit mir passierte.
Ich habe täglich viel getan, um nicht zusammenzubrechen …
Bewegung, Ernährung, Atemübungen. Ich konnte den Laden am Laufen halten.

Aber mir selbst konnte ich wieder nicht helfen.

Meine Frau sagte mir später, dass es sich so angefühlt hat, als ob mein ganzer Körper selbst nachts im Bett vibriert.

Das war der Moment, wo mir klar wurde: Noch mehr Optimierung löst das nicht.

Irgendwann habe ich aufgehört zu optimieren — und angefangen, ehrlich hinzuschauen.

Ich bin in ein Mentoringprogramm gegangen, das ich schon drei Jahre hatte machen wollen.
Immer hatte ich Gründe gefunden, warum es gerade nicht geht.

Ich habe mich auf Männerarbeit eingelassen. Damals nicht als Experte, sondern als Teilnehmer.

Es ging nicht um neue Strategien oder bessere Methoden.
Es ging um Ehrlichkeit. Um innere Ordnung.
Um die Frage, wer ich jenseits meiner Rollen eigentlich bin.

Dieser Prozess hat vieles neu sortiert.

Heute liebe ich mein Leben.

Nicht weil alles leicht ist. Sondern weil es stimmig ist.

Ich kenne meinen Wert und meine Talente.
Ich habe wieder eine tragfähige Beziehung zu mir selbst.

Und genau aus dieser Erfahrung heraus arbeite ich heute.

Mit Menschen, die nicht spektakulär scheitern oder zusammenbrechen, sondern die den Kontakt zu sich selbst ein Stück weit verloren haben.
Oder deutlich spüren: Das darf anders gehen. Mit mehr Freude, mit mehr Leichtigkeit.

Einladung

Du musst nicht erst zusammenbrechen, um dir Hilfe zu erlauben.

Es gibt einen Weg nach vorne — zurück ans Steuerrad.
Wieder Entscheider und Gestalter im eigenen Leben.

Eine Frage dazu:
Bist du bereit, die volle Verantwortung für dein Leben und deine Ergebnisse zu übernehmen?

Wenn ja, melde dich. info@kaygreiner.de

Erlaube Dir anders zu sein.

SEI DU SELBST.